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Die arbeitsreichste Zeit für uns Imker geht nun weiter! Ablegerbildung und Schwarmbeobachtung oder auch Schwarmverhinderung,je nach Betreibsweise, stehen an erster Stelle. Die Völker haben sich trotz der lang anhaltenden kalten Temperaturen relativ gut entwickelt. Sicherlich haben wir jetzt bereits die Honigräumee aufgesetzt. Wir müssen dafür sorgen, dass die Bienen ständig bauen können. Wer den Drohnenrahmen ausschneidet, sollte das tun, um die Vermehrung der Varroen einzugrenzen. Eine einfache Art der Ablegerbildung ist die Entnahme von Brutwaben. Ich entnehme i.d.R. eine Wabe mit offener Brut und eine Wabe mit verdeckelter Brut, natürlich ohne Königin. Auch muss der Ableger gefüttert werden. Das kann mit einer Futterwabe geschehen oder mit Futterteig. Der Futterteig ist insoweit sinnvoll, da er nicht so leicht fremde Bienen zum Räubern animiert. Wichtig, dass genügenend Bienen auf den entnommenen Waben sitzen und dass die Königin im Volk bleibt.Wenn ich die Möglichkeit habe, den Ableger mehr als drei Kilometer entfernt aufzustellen, dann bleiben dem Ableger die Flugbienen erhalten, ansonsten kann ich den Ableger auch an meinem Bienenstand aufstellen. Ich stelle hierbei den Ableger mehrmals um, am Besten immer an einem schattigen Platz, um ihn dann am Abend an den endgültigen Platz zu stellen. Jetzt kann man nach drei bis vier Tagen reinschauen, ob Weiselzellen vorhanden sind. Hierbei stellt sich die Frage, lassen wir die Bienen selbst handeln oder greifen wir ein und lassen nur die schönste Weiselzelle stehen.Nach drei Wochen sollte die begattete Königin vom Begattungsflug zurück sein. Es ist sinnvoll, eine Milchsäurebehandlung im brutfreien Stadium vorzunehmen, um die Varroa zu bekämpfen. Ableger können natürlich auf die unterschiedlichsten Arten gebildet werden. Imker, die Reinzuchtköniginnen züchten, haben ein ganz andere Vorgehensweise.

Auf eine erfolgreiche Ablegerbildung und eine gute Honigernte!