Januar


Tja, es ist Winter. Bei uns in Mainfranken sind die Temperaturen kaum unter Null Grad Celsius. Auch gibt es kaum mal Schnee. Wir wissen, dass es nicht mehr lange dauert, bis die Königin in Brut geht. Vielleicht ist es schon geschehen. Die Behandlung gegen die Varroa haben wir bereits im Dezember abgeschlossen. Jetzt müssen wir uns auf die kommende "Bienensaison" vorbereiten. Was ist zu tun? Beuten begutachten und Maßnahmen treffen. Beuten aussortieren, reparieren und reinigen. Das Reinigen kann unterschiedlich geschehen. Ich brenne meine Kästen mit dem Gasbrenner aus. Sobald die Temperatur wärmer werden, werde ich sie nochmals mit Sodawasser auswaschen und in der Sonne trocknen lassen. Vielleicht bekommen sie einen Außenanstrich mit Leinsamenöl und einer bienenverträglichen Farbe, die auf Öl hält. Der Anstrich erfolgt ja nur außen. Ebenso werden die Rähmchen gereinigt und eventuell neu gedrahtet. Alte Rähmchen werden konsequent aussortiert. Wir sollten regelmäßig an unserem Bienenstand schauen, ob dort noch alles in Ordnung ist. Ob der Specht keinen Schaden anrichtet oder ob die Fluglöcher offen sind. Sollte man den Varroaschieber rein oder raus nehmen? Das gibt des Öfteren Anlass zu Diskussionen. Ich habe die Schieber bei Minustemperaturen rein und werde sie, sobald die Temperaturen steigen wieder raus nehmen. Man kann durch das Flugloch hören, ob die Bienen noch leben, wobei das nichts über den Zustand des Volkes aussagt. Leider ist diese Zeit noch eine Periode, in der Völker eingehen können. Dies kann viele Gründe haben, die Hinzuziehung von Fachleuten bringt letztlich absolute Sicherheit. Im Augenblick verbrauchen die Bienen noch relativ wenig Futter. Aber auf Futtervorrat ist immer zu achten!

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